„Wir gedenken der grausamen Hinrichtung der ‚Weiße Rose‘-Aktivisten Sophie und Hans Scholl sowie Christoph Probst durch die Nationalsozialisten und zollt den Opfern der Nazi-Diktatur größten Respekt. Vor siebzig Jahren, am 22. Februar 1943, wurde das Todesurteil gegen die drei Mitglieder der bekanntesten Jugendopposition im Dritten Reich vollstreckt.
Die Namen der ‚Weißen Rose‘ stehen symbolisch für den tapferen Widerstand junger Menschen gegen das totalitäre Regime der Nationalsozialisten. Die Mitglieder der Münchner Untergrundgruppe haben ihr Leben dem Ziel untergeordnet, die Öffentlichkeit über politische Missstände aufzuklären und für die Befreiung Deutschlands vom nationalsozialistischen Joch einzutreten. Ihr Mut soll uns daran erinnern, dass unsere freiheitliche und demokratische Grundordnung nicht in Stein gemeißelt ist, sondern stetig gegen die Angriffe von Extremisten jedweder Art verteidigt werden muss.
Das tapfere Engagement und vieler anderer Widerstandskämpfer gegen das nationalsozialistische Terror-Regime bleibt unvergessen.“